Veränderung braucht Veränderung

Grüne stellen mit Abstand jüngste Liste zur Kommunalwahl

Wenn eine Gemeinde seit Jahren über notwendige Veränderungen spricht, aber immer wieder dieselben Gesichter präsentiert, dann wird es Zeit für einen echten Generationswechsel. Genau dafür stehen die Grünen in Großkrotzenburg bei der bevorstehenden Kommunalwahl – mit der mit Abstand jüngsten Liste aller angetretenen Parteien. Keine symbolische Jugendquote, kein Feigenblatt, sondern eine junge Gruppe unterschiedlicher, engagierter Menschen. Einige davon selbst bereits erfahren, andere lernwillig und bereit, auf die Erfahrung der älteren Mitglieder zu vertrauen, die den Ortsverband als Krotzebojer Grüne aufgebaut haben. Menschen mit moralischem Kompass, die auch untereinander hitzig miteinander diskutieren, um am Ende gemeinsam einen guten Kompromiss zu finden.

Selbstverständlich wissen auch wir die Qualitäten erfahrener Personen oder bewährter Methoden zu schätzen. “Neue Besen kehren gut, die alten kennen die Winkel.” Neben Elan und Tatendrang sind auch Erfahrung und Routine von Bedeutung. Es ist wichtig, die Erfahrung und das Wissen derjenigen zu berücksichtigen, die schon länger dabei sind. Gleichzeitig lohnt es sich immer, die Energie neuer Kräfte zu nutzen. 

Wir wollten es wie immer genau wissen und haben mal nachgerechnet, als Serviceangebot für die Wählerinnen und Wähler: Im Vergleich des Durchschnittsalters der relevanten ersten zehn Listenplätze der Parteien steht die FDP ganz oben mit 60,8 Jahren, gefolgt von der Initiative (56,4 Jahre), SPD (55 Jahre) und CDU (54,5 Jahre).

Die zehn Spitzenkandidaten der Grünen kommen durchschnittlich auf 36,3 Jahre. Damit sind wir im Schnitt 24,5 Jahre jünger als die älteste Fraktion (FDP) und immer noch satte 18,2 Jahre jünger als die zweitjüngste Partei (CDU). Der Gemeindevertretung würde eine Verjüngungskur sicher gut tun – und auch im Gemeindevorstand sollte sich etwas verändern. Die junge Liste der Grünen steht auch für einen neuen Führungsstil, mehr Respekt und mehr Transparenz in den ehrenamtlichen Gremien.

Doch es geht nicht nur um Verwaltungskultur. Es geht um Glaubwürdigkeit. Über das Jugendzentrum beispielsweise sprechen Kommunalpolitiker gerne in der Öffentlichkeit – vor allem jene, die sich dort in den vergangenen Jahrzehnten praktisch nie haben blicken lassen. Wer ein ehrliches Interesse an Jugendarbeit und der politischen Teilhabe junger Menschen hat, das sind zunächst mal die jungen Menschen selbst. Themen wie bezahlbarer Wohnraum, eine zuverlässige Kinderbetreuung, sanierte Schulen und Turnhallen, digitale Verwaltung, Verbesserung des ÖPNV, lebendige Ortskerne – für uns sind das keine Schlagworte, sondern konkrete Aufgaben, die uns täglich begegnen, denen wir uns auch politisch stellen wollen.

Die Grünen in Großkrotzenburg setzen auf Mut statt Gewohnheit – und auf eine Generation, die nicht fragt, ob etwas schon immer so war, sondern ob es morgen noch trägt. Wer Veränderung will, muss irgendwann auch den Mut finden, sie zu wählen. In der Liste der Wahlvorschläge für die Gemeindewahl am Sonntag, 15. März 2026, hat der natürliche Generationswechsel in der Krotzenburger Kommunalpolitik vor allem eine Farbe: Grün.