Blick nach vorne, Blick zurück

Grüne Großkrotzenburg/as Das neue Jahr 2026 ist nun schon einige Tage alt, aber dennoch möchten wir Ihnen allen hier noch einen guten Anfang wünschen, und dass Sie erfolgreich sind bei allem, was Sie anpacken!

Für uns als Grüne Großkrotzenburg ist selbstverständlich die Kommunalwahl im kommenden März ein großes Ziel. Ab dieser Woche stellen wir Ihnen deshalb im Freitag Aktuell und hier auf unserer Homepage einerseits unsere Kandidierenden vor und andererseits die Themen, die wir mit Ihrer Unterstützung in Großkrotzenburg umsetzen wollen.

Doch zunächst wollen wir den Blick zurück wagen, in die letzte Legislaturperiode seit 2021: Was haben wir geschafft, was nicht? Was lief gut, was noch nicht?

18 Anträge hat die Fraktion der Krotzenbojer Grüne eingebracht, 7 davon wurden von der Gemeindevertretung angenommen und von der Verwaltung umgesetzt. Neben kleineren Dingen wie dem Bienenfutterautomaten oder einer Regenbogenfahne fürs Rathaus ist hier die jährliche „Aktion saubere Gemarkung“ zu nennen, die mit Corona einzuschlafen drohte, auf unseren Vorschlag hin aber wieder durchgeführt wird.

5 Anträge wurden abgelehnt oder die Umsetzung scheiterte. Besonders schade ist aus unserer Sicht, dass der barrierefreie Schleusenübergang vorerst nicht realisiert wird, da das Projekt von der Hainburger CDU und dem Bündnis für Hainburg abgelehnt wurde. Die Hainburger Grünen standen hinter diesem Vorhaben.

Auch bei der Festlegung der Flächen für ein neues Neubaugebiet in Großkrotzenburg konnten wir unsere Position nicht durchsetzen. Aus unserer Sicht wäre die Fläche nördlich des Eichelacker besser geeignet gewesen: kompakterer Ort, kürzere Wege, Frischluftschneise, weniger Flächenverbrauch. Die anderen Parteien wollten jedoch, dass die Flächen entlang der Taunusstraße als Neubaugebiet geplant werden. Dem müssen wir uns fügen. Wir werden nun versuchen, bei der detaillierten Festlegung des Bebauungsplans für grüne Aspekte Mehrheiten zu finden.

6 Anträge wurden angenommen, sind aber noch „in Bearbeitung“. Für Beschlüsse aus der jüngeren Zeit ist das ok, aber auf der Liste sind auch Beschlüsse, die schon jahrelang im Sand verlaufen: aus 2021 ein Beschluss zur Kontrolle der Streuobstwiesen. aus 2023 zwei Beschlüsse zu Prüfungen, inwiefern energetische Sanierung oder PV-Anlagen für die gemeindeeigenen Gebäude möglich sind. Auch andere Fraktionen haben das Problem, dass die zeitnahe Umsetzung der Beschlüsse der Gemeindevertretung oft hakt. Vor diesem Hintergrund ist es ein Fortschritt, dass die Gemeindeverwaltung inzwischen auf Drängen der Gemeindevertretung eine Liste führt und über den Bearbeitungsstand Auskunft gibt. Auch in der nächsten Periode wird das Nachhalten der Beschlüsse wichtig sein.

Neben den eigenen Anträgen haben wir uns in der Gemeindevertretung auch in die Diskussionen um andere Fragen eingebracht. Wir haben dazu beigetragen, sinnvolle Kriterien festzulegen, nach denen die Neuverpachtung des Strandbades erfolgte. Wir haben verhindert, dass das Bürgerhaus in Erbpacht langfristig einfach dem jetzigen Pächter zu überlassen, ohne dass vorher die Bürgerinnen und Bürger um ihre Meinung gefragt werden. Wir stehen dazu, mit dem Neubau der Gemeinschaftsunterkunft günstigen, vielseitig nutzbaren Wohnraum in Gemeindeeigentum zu schaffen.

Im neuen Jahr wollen wir mit Ihrer Unterstützung den Weg fortsetzen, für ein lebenswertes Großkrotzenburg!

Mit grüner Liste für Großkrotzenburg

Die Großkrotzenburger Grünen haben ihre 20-köpfige Liste für die kommende Kommunalwahl erfolgreich aufgestellt – mit einem Team, das gleichermaßen Erfahrung, frischen Wind und Offenheit vereint. Auf den Spitzenplätzen kandidieren Lucas Bäuml und Sophia Spottke, die beide für eine moderne, zukunftsorientierte Kommunalpolitik stehen.

Auf der gemeinsamen offenen Liste treten sowohl die Krotzebojer Grünen als auch Mitglieder von Bündnis 90 und unabhängige Personen unter dem gemeinsamen Banner von Bündnis 90 an. Viele bekannte Gesichter aus der vergangenen Wahlperiode sind ebenso vertreten wie zahlreiche neue Kandidierende, die neue Ideen und zusätzliche Dynamik in die Kommunalpolitik einbringen möchten.

Als besondere Stärke sehen wir unsere Kernkompetenzen: Erfahrung, frischer Wind, Offenheit und Kompromissfähigkeit. Damit wollen wir konstruktiv, lösungsorientiert und nah an den Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft Großkrotzenburgs gestalten.

Die Vorstellung der einzelnen Listenplätze erfolgt im neuen Jahr, damit alle Bürgerinnen und Bürger genau wissen, wen sie wählen können und wofür die einzelnen Kandidierenden stehen.
Wir freuen uns auf den politischen Austausch mit allen.

Was viele Großkrotzenburger sich wünschen

“Was braucht Großkrotzenburg?” Diese offene Frage hatten wir hier im Freitag Aktuell, aber auch online und über Flyer den Menschen in Großkrotzenburg gestellt. Dutzende Personen haben sich die Mühe gemacht, unseren Online-Fragebogen auszufüllen. Vielen Dank allen Teilnehmenden an dieser Stelle! Euer Input gibt uns gute und wichtige Denkanstöße.

Ja, und was kam denn genau dabei heraus? Was will Großkrotzenburg denn nun? — Langsam, erst einmal überlegen: Eine solche Umfrage beantworten eher Menschen, die sich für das Lokalgeschehen interessieren, und auch häufiger die, die sich den Grünen nahe fühlen.
Die meisten Antworten kamen aus der Altersgruppe über 40. Die Ergebnisse sind also alles andere als repräsentativ.

Ein wichtiges Anliegen unter den Teilnehmenden waren mehr Radwege und mehr Verkehrsberuhigung. Die Situation der Fernwärme wurde selbstverständlich als dringendes Problem genannt. Vielen Großkrotzenburgern sind aber auch mehr Bäume und gepflegte Grünanlagen wichtig. Für diese Dinge setzen wir uns als Grüne gerne ein.


Das Thema, das jedoch am häufigsten genannt wurde, sogar vor Radwegen, sogar vor Fernwärme: der Wunsch nach einer besser funktionierenden Gemeinde. Das heißt mehr Transparenz, weniger Bürokratie, schnellere Entscheidungen, und wenn eine Entscheidung
getroffen wurde, dann eine zeitnahe Umsetzung. Es bedeutet, dass die Fraktionen in der Gemeindevertretung bei allen Gegensätzen konstruktiv zusammenarbeiten, und vor allem die Verwaltung sich als Service für die Bürger versteht. Gerade eine kleine Gemeinde wie Großkrotzenburg sollte eigentlich besonders bürgernah sein, aber in unserer Umfrage kam eine hohe Unzufriedenheit mit der Kommunalpolitik vor Ort zum Ausdruck.


Was können wir als Grüne konkret tun, um dies zu verbessern?
Als Fraktion der Gemeindevertretung können wir die Transparenz vergrößern, indem wir unsere Positionen erklären, und indem wir bei Bedarf Anfragen an die Verwaltung stellen. Wir bemühen uns, einen sachlichen, lösungsorientierten und kompromissbereiten Umgang in der Gemeindevertretung zu pflegen. Und wir können bei den langwierigen Themen immer wieder nachhaken, bis sich etwas bewegt.
Wir probieren es.