Das Jugendzentrum ist und bleibt ein MUSS in Großkrotzenburg

Der Erhalt und die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in Großkrotzenburg ist eines der essentiellen Themen für die Bürger*innen sowie für die Krotzebojer Grüne.

Das JUZ ist für viele Kinder und Jugendliche ein sehr wichtiger Ort. Dort haben sie die Möglichkeit sich zu treffen, Spaß zu haben, den Alltag zu vergessen, aber auch bei Bedarf Schutz und Ansprechpartner zu finden. Das Jugendzentrum eröffnet den großen und kleinen Gästen durch aktive Angebote Möglichkeitsräume wie zum Beispiel Kreativworkshops im Kinder-JUZ. Den Besucher*innen werden auch Hilfestellungen, unter anderem bei der Jobsuche oder dem Bewerbungsschreiben durch allzeit verlässliche Mitarbeiter geboten. Das Mitspracherecht der Kinder, gemeinsames Gestalten und Ausprobieren sind ebenso wichtige Elemente wie die Möglichkeit sich zurückzuziehen. Auch die langjährige Tradition der Ferienspiele ist für viele Kinder ein wesentlicher Bestandteil ihrer Freizeitgestaltung im Sommer. Gerade in Zeiten von Corona und auch besonders in der Zeit danach, wird das Jugendzentrum von besonderer Relevanz für die Kinder und Jugendlichen sein, die aktuell unter den Beschränkungen des Lock-Downs leiden.

Zudem ist die Betreuung im Rahmen der Ferienspiele und auch der Öffnungszeiten des Jugendzentrums eine Entlastung für viele Eltern und Familien. Unser Ziel ist es, auch für die kommende Generation das Jugendzentrum und die Ferienspiele in all ihren Facetten zu erhalten und nach unseren Möglichkeiten und den Bedürfnissen der Besucher*innen zu fördern.
Weiterhin möchte die Fraktion Krotzebojer Grüne die Kinder und Jugendlichen sowie deren Wünsche besser in die Kommunalpolitik einbeziehen. Wir möchten damit den Besucher*innen eine Möglichkeit der Mitgestaltung, auch in politischen Belangen, geben. Es ist wichtig, dass es weitere und vor allem regelmäßigere Austauschtreffen mit den Vertretern der Politik sowie den Kindern und Jugendlichen gibt, um ihnen und ihren Bedürfnissen Gehör zu verschaffen und so ein aktives Mitspracherecht zu generieren. Ihre Meinung ist bedeutend und sollte verstärkt gehört werden.

Gemeindewerke stärken – Eigenständige Fernwärme aus Erneuerbaren Energien

Da durch die anstehende Stilllegung des Blocks 5 des Kraftwerks Staudinger die Fernwärmeversorgung nicht mehr von Uniper gewährleistet wird. Wollen die Krotzebojer Grüne, dass die Gemeindewerke die Fernwärme selbst erzeugen.  Damit wird die Eigenständigkeit der Gemeindewerke gestärkt und die Preisbestimmung für die Fernwärmeversorgung liegt ausschließlich in ihren Händen.

Für die Erzeugung von Wärme wird in Deutschland am meisten Energie aufgewandt. Die effiziente Nutzung und die zunehmende Erzeugung durch Erneuerbare Energien von Wärme sind daher zentrale Bausteine der Energiewende. Viele erprobte Technologien wie etwa Solarthermie, Pelletkesseln oder Wärmepumpen eignen sich auch in Fernwärmenetzen.

Eine Wärmeerzeugung mittels gasbetriebener Wärmekessel, auch wenn diese zusätzlich elektrische Energie erzeugen, würde große Mengen CO2 freisetzen und das Klima stark belasten. Die Wärmeerzeugung soll deshalb mittels Technologien der Erneuerbaren Energien erfolgen.

Den Gemeindewerken liegt eine Projektstudie vor, die die Machbarkeit einer Wärmeerzeugungsanlage mittels Pelletkessel und brennstofffreier Wärmeerzeuger wie Solarthermie, Photovoltaik und Umweltwärme (Wärme aus dem Main) belegen. Diese Studie hat ergeben, dass die Kosten für die MW-Stunde Wärmeenergie sogar unter denen einer mit Erdgas betriebenen Anlage läge.

Da die Gemeindewerke dazu Zugriff auf die Infrastruktur des Kraftwerksgelände benötigt wird die Gemeinde aufgefordert in Verhandlung mit dem Kraftwerksbetreiber Uniper zu treten.

Für eine saubere und CO2-freie Fernwärmeversorgung durch die Gemeindewerke. Dafür setzen sich die Krotzebojer Grüne ein.

Krotzebojer Grüne.- Ein Gesicht sagt oft mehr als tausend Worte. Um sich im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild von einer Person machen zu können, ist es hilfreich zusätzlich zum Namen auch ein Gesicht vor Augen zu haben. Bei der Vorstellung unserer Liste, erschienen im Freitag Aktuell vom 21.01.2021 haben wir Ihnen unsere Kandidat*innen namentlich vorgestellt. Einige dieser Namen sind bekannter, andere wiederum weniger.
Beginnend mit diesem Artikel wollen wir Ihnen daher gerne in den nächsten Wochen einige unserer Listenbewerber*innen etwas näher bringen, damit nicht nur wir, sondern auch Sie wissen, was für ein starkes Team wir aufgestellt haben.

Den Anfang machen zwei Bewerber, die man schon aus Vereinsleben, Ehrenamt oder Veranstaltungen kennt, sowie eine Bewerberin, die zwar neu in Großkrotzenburg, aber nicht in der Politik ist und unser Team motiviert und ideenreich ergänzt.


Vielleicht schon allein durch seinen Nachnamen ortsbekannt, bringt sich dieser Bewerber bereits schon seit einigen Jahren als Mitglied bei den Krotzebojer Grünen mit ein, um Themen wie Förderung der Jugendarbeit, klimafreundliche Entwicklung und Erhalt der Ortskultur voranzutreiben. Zu diesem Zwecke ist er gemeinsam mit Lucas Bäuml als Veranstalter der Krotzebojer Highland Games im Ort aktiv.

Es liegt an uns, diesen Ort weiterhin so lebenswert zu gestalten. Um klimafreundliche und zukunftsorientierte Politik voran zu treiben, stelle ich gerne mein Engagement und Kreativität zur Problemlösung zur Verfügung.

Moritz Ruf (32)
Listenplatz 11
Industriemeister Chemie


Schon in den 90ern setzte er sich gemeinschaftlich ein und agierte als Vertreter der Grünen mit einer Bürgerinitiative gegen die Müllverbrennungsanlage. Des Weiteren übte er in der Zeit sein Amt als Gemeindevertreter im Aufsichtsrat der Gemeindewerke aus.
Vor ein paar Jahren hatte er sich aus dem politischen Leben zurückgezogen, kommt aber nun mit geballten Kräften zurück um das junge Team mit seiner Erfahrung zu unterstützen.
Doch Dieter Bergmann ist nicht nur politisch engagiert!
Seit 20 Jahren arbeitet er selbstständig als IT-Berater und Trainer.
40 Jahre spielte er leidenschaftlich Handball und hat in dieser Zeit als Trainer die A-Jugend zur Meisterschaft geführt. Er war jedoch nicht nur als Spieler und Trainer, sondern auch als Abteilungsleiter des Handballs in Turnvereinen engagiert.

„Ich möchte das junge Team der Grünen mit meiner Erfahrung aus vielen Jahren Gemeindevertretung unterstützen.
Lebensmotto
‚Es gibt viele Wege zum Glück. Einer davon ist aufzuhören zu jammern’“

Dieter Bergmann (66)
Listenplatz 25
Rentner


Eine starke politische Prägung durch ihr familiäres Umfeld hat auch diese Bewerberin, die für diese Ausgabe den Abschluss unserer Runde bildet. Schon seit ihrer Kindheit waren ihr grüne Themen wichtig und der Wunsch sich zu engagieren groß. Erste Erfahrungen politischer Teilhabe hat sie mit 14 Jahren im Jugendparlament der Stadt Mühlheim am Main gesammelt. Ihre Engagement weiter ausbauend war sie zuletzt vor zwei Jahren wesentlich an der Gründung des Ortsverbands der Grünen Jugend in Obertshausen beteiligt und für diesen als Sprecherin sowie als Beisitzerin und Queerpolitische Sprecherin des Kreisvorstands der Grünen Jugend Kreis Offenbach aktiv. Themen wie grüne Innovationen, Tierrechte, Stadtbegrünung und Digitalisierung brachten sie zu den Grünen und diese möchte sie auch in ihrem neuen Zuhause Großkrotzenburg weiter vorantreiben.

Ich setze mich für den Ausbau der digitalen Infrastruktur ein, um Großkrotzenburg fit für die Zukunft zu machen. Besonders die aktuelle Pandemie hat anhand von Homeoffice und -schooling gezeigt, wie notwendig der Ausbau der Breitbandtechnologie ist.

Sophia Spottke (21)
Listenplatz 6
Studentin


Tierwohl

Der Schutz der Tiere ist für uns ein wichtiges politisches und gesellschaftliches Anliegen. Wir engagieren uns daher für ein stärkeres Tierschutzbewusstsein, für die Unterstützung von Tierheimen und Tierschutzverbänden, und wollen erreichen, dass die artgerechte Haltung von Tieren überall zur Normalität wird.
Amphibien werden zur Paarungszeit oft von Autos überfahren oder sterben auch neben der Straße durch die Druckwelle schnell vorbeifahrender Kraftfahrzeuge. Deshalb fordern wir Tempo 30 während der Wanderungszeit auf den betroffenen Straßen. Bei Bauplanungen muss der Amphibienschutz beachtet werden.
Wir finden Initiativen wie „Main-Kinzig blüht“ wichtig für Biodiversität und den Schutz wildlebender Insekten und sehen das Projekt als noch ausbaufähig.

Zudem fordern wir:

  • Strukturell & finanziell geförderten Vorrang der Schlachtung im Haltungsbetrieb
  • Unterstützung von Wildtierstationen
  • Förderung von artgerechter Tierhaltung
  • Der bestehende Amphibienschutz muss mit Tunneln, Zäunen und Überquerungen weiterhin ausgebaut werden.

*Titelbild von FotoRieth auf Pixabay.

Die Krotzebojer Grüne haben zum Ziel, eine zukunftsorientierte, ökologisch ausgerichtete und sozial gerechte Politik in und für Großkrotzenburg zu betreiben. Um eine sinnvolle und nachhaltige Entwicklung für unseren Ort zu erreichen, wollen wir Lösungen erarbeiten und anbieten, die die gesellschaftlichen und klimapolitischen Herausforderungen unserer Zeit ebenso im Blick haben, wie die Anforderungen und Bedürfnisse der krotzenburger Mitbürger*innen.

Schwerpunkte sind dabei:

I. Ökologie und Klimaschutz
II. Nachhaltige Ortsentwicklung
III. Gesellschaftspolitik

Um auch in den kommenden fünf Jahren an diesen Aufgaben und Zielen arbeiten zu können, braucht es eine starke Mannschaft. Diese haben wir getreu dem Motto „Krotzebojer für Krotzebosch“ am 20.11.2020 bei unserer Listenversammlung aufgestellt.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit 27 Bewerber*innen die bisher umfangreichste Kandidatenliste in unserer fast 20-jährigen Geschichte einreichen konnten! Neben unseren erfahrenen politisch Aktiven, die weiterhin tatkräftig dabei sind, haben wir im Vergleich zur letzten Kommunalwahl 2016 zehn neue Mitstreiter*innen an Bord, die ihr Engagement und Fachwissen mit einbringen und sich entschlossen haben, grüner und sozialer Politik in Großkrotzenburg aktiv den Rücken zu stärken.

Besonders hervorheben möchten wir, dass Gleichberechtigung, Feminismus und Partizipation bei uns zum Wesenskern gehören. Daher freut es uns außerordentlich, dass wir mehr Frauen für unsere Liste gewonnen haben und sogar die ersten zehn Plätze zu gleichen Teilen besetzen konnten.

Auch der Generationenwechsel ist vollzogen.
Nicht nur sind auf den ersten 15 Listenplätzen insgesamt 10 Bewerber*innen jünger als 34 Jahre alt. Mit Lucas Bäuml, der Michael Ruf als Fraktionsprecher nachgefolgt ist, und Ronja Bauer, aktuell stellvertretende Ausschussvorsitzende, haben wir auch ein junges und zugleich kommunalpolitisch erfahrenes Spitzenduo auf den ersten beiden Plätzen.

Den Jungen auf den vorderen Rängen, die mit Energie und Begeisterung darauf brennen, Ideen, Wünsche und Anliegen auch ihrer Generation politisch mehr Nachdruck zu verleihen, stehen in der zweiten Reihe viele langjährige, erfahrene Grüne wie Johannes Rubach, Reiner Bäuml oder Monika Schaack weiterhin mit ihrer Erfahrung zur Seite und runden so unsere Mannschaft ab.

Kompetent und bestens gerüstet für die politische Arbeit bringen unsere Bewerberinnen und Bewerber, angefangen beim kaufmännischen Mitarbeiter bis zur Unternehmensberaterin, vom Beamten bis zum Diplom-Betriebswirt und vom Mechatroniker bis zum Chemikanten, ein breites Spektrum an Fachwissen und beruflicher Expertise mit ein.


Hier die Kandidatenliste im Einzelnen.

1.Lucas Bäuml (31)Kaufmännischer Mitarbeiter
2.Ronja Bauer (30)Schulsozialarbeiterin
3.Johannes Rubach (55)Diplom-Volkswirt
4.Xenia Bäuml (27) Studentin
5.Thomas Gassen (32)  IT-Systemadministrator
6.Sophia Spottke (21) Studentin
7.Meike Quast (48)  Lehrerin
8.Florian Grün (32)  Dozent
9.Karl Kuntz (69)Rentner
10.Svenja Hotz (28) Unternehmensberaterin
11.Moritz Ruf (31) Industriemeister
12.Maja-Sophie Wedel (19)Studentin
13.Reiner Bäuml (58)  Diplom-Betriebswirt
14.Arno Bergmann (66)   Diplom-Ingenieur
15.Lena Viviane Gassen (27) Kindertagespflegeperson
16.Jörg Strempel (54) Programmierer
17.Lothar Kochhafen (58) Betriebswirt
18.Helmut Kochhafen (68) Diplom-Ingenieur
19.Patrizia Bäuml (57) Angestellte
20.Johannes Renetzeder (43)Mechatroniker
21.Till Ruf (23)Staatlich anerkannter Erzieher
22.Thorsten Schäfer (51)Beamter
23.Heike Schäfer (52) Kaufmännische Angestellte
24.Björn Thon (32)    Chemikant
25.Dieter Bergmann (66) Rentner
26.Monika Schaack (59)  Dozentin
27.Sabine Kranich (60) Immobilienkauffrau

Großkrotzenburg kann viel mehr. Es gilt, das Potential voll auszuschöpfen. Wir „Krotzebojer Grüne“ würden uns sehr gerne weiterhin für Sie, die Bürgerinnen und Bürger einsetzen und die Zukunft unseres Ortes mitgestalten.

Krotzebojer Grüne Wahlprogramm

Krotzebojer Grüne.- Die, bis in die 60er Jahre, meist in Dörfern vorhandenen Backhäuser hatten neben ihrem praktischen Zweck auch den Nebeneffekt der Förderung der sozialen Kontakte und dienten dem Dorftratsch. Das Backhaus im Dorf sparte das eigene Holz und verminderte die Brandgefahr im eigenen Haus. An den Backtagen war ausreichend Zeit sich über das Geschehen im Ort auszutauschen.

Heutzutage werden durch die schnelllebige Zeit die Gelegenheiten zur Interaktion seltener. Daher wünschen sich die Krotzebojer Grüne ein Backhaus im Bereich des Heimatmuseums. Dazu braucht es den politischen Willen, dass die Gemeinde die Fläche zur Verfügung stellt.

Ein freistehendes Backhaus kommt mit einer Größe von drei mal vier Meter aus, wovon der Ofen eine Fläche von 1,50 Metern im Quadrat einnimmt. Der Ofen selbst kann doppelstöckig sein um mehr Brot backen zu können. Wenn für das Projekt der Heimat und Geschichtsverein und möglicherweise die Landfrauen gewonnen werden könnten, wäre mit deren Unterstützung und der Hilfe von Sponsoren die Finanzierung in der Größenordnung von 12-13 ooo € zu stemmen. Die Vorfinanzierung der letzten Kerb mit Anteilsscheinen hat gezeigt, dass in unserer Gemeinde die Bereitschaft zur Unterstützung von Brauchtum pflege vorhanden ist. In ersten Gesprächen war dann auch schon ein „Ou Ja!“ die Reaktion.

Die Aufwertung des Museumsvorplatzes, der touristische Zweck und die Förderung des dörflich-sozialen Zusammenlebens, sind es allemal wert sich dafür politisch zu engagieren.

Wir riechen schon den Duft des selbstgebackenen Brotes und vom Riwwelkuche.

Krotzebojer Grüne Wahlprogramm

Krotzebojer Grüne.- Bildung setzt die Chance zum Lernen voraus. Um einen Grundstock an Wissen zum Erhalt unserer Umwelt zu erwerben ist es hilfreich sich in der Umwelt zu bewegen. Je eher umso besser. Dazu bietet ein Waldkindergarten die hervorragende Möglichkeit Kinder mit Hilfe von Erlebnispädagogik zu unterrichten.

Ein Waldkindergarten wird häufig als „Kindergarten ohne Dach und Wände“ bezeichnet. Der wesentliche Unterschied zu konventionellen Kindergärten besteht darin, dass die betreuten Kinder mit ihren Erziehern den Kindergartenalltag fast durchgehend außerhalb von Gebäuden, d. h. im Wald, auf der Wiese oder am Strand, verbringen. Dabei ist die emotionale Entwicklung ein besonderer Schwerpunkt. Fantasie, Kreativität und Sozialverhalten können durch Naturpädagogik und interaktive Spielformen entwickelt werden. Das „Spielzeug“ findet sich in der natürlichen Umgebung und verändert sich mit den Jahreszeiten. Damit nehmen Kinder ihre Umgebung vor allem unmittelbar wahr, sie be-greifen im wahrsten Sinne des Wortes, wie es später kaum mehr möglich sein wird.

Aufgrund des besonderen Charakters eines Waldkindergartens empfiehlt sich eine Regelgruppengröße von 20 – 25 Kindern im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt. Die Betreuung übernehmen in der Regel zwei Erwachsene.

Da immer mehr Eltern die Zweckmäßigkeit einer naturnahen Erziehung- und Bildungsarbeit schätzen, gehen wir davon aus, dass ein Waldkindergarten bei uns ein Plus im Angebot der Kinderbetreuung sein wird!

Energieverbrauch nachhaltig senken
Energieeffizienzmaßnahmen steigern und fördern


Krotzebojer Grüne Wahlprogramm

Krotzebojer Grüne.- Neben dem Einsatz von Erneuerbaren Energien ist die Steigerung der Energieeffizienz ist ein wesentlicher Eckpfeiler in einer verantwortungsvollen Klima- und Energiepolitik. Denn nur so kann der CO2-Ausstoß wirksam gesenkt und das Klima geschützt werden. Erst eine echte Reduktion des Energieverbrauchs in absoluten Werten ermöglicht, dass die Klimaschutzziele erfüllt werden und Treibhausgas letztlich nachhaltig reduziert wird. Das Wirkungsfeld ist unverändert groß: Verbrennungsmotoren nutzen nur 50 Prozent der zugeführten Treibstoffenergie, Kühlschränke wärmen mehr als sie kühlen und die überwiegende Mehrheit der Kraftwerke vermag nur einen Bruchteil der eingesetzten Energie zu nutzen.

Die effizientere Nutzung der Energie und die weitgehende Nutzung erneuerbarer Energieträger bilden die zentralen Säulen der erforderlichen Energiewende. Zudem können so auch Kosten gesenkt und Budgets entlastet werden.

Die Gemeinde muss sich ihrer Rolle als Vorbild in Umweltbelangen bewusst werden. Als Umsetzer ist sie zudem für die Optimierung von Gemeindegebäuden, Planung und Instandhaltung der Gemeindeinfrastruktur, für die Gestaltung des öffentlichen Verkehrs, für Bauordnung sowie Veranstaltungen zuständig und dient als Anlaufstelle für ihre BürgerInnen und Betriebe.

Die Gemeinde und die Gemeindewerke unterstützen und ihre Bürgerinnen und Bürger mit Beratung und Förderangeboten und bewusstseinsbildenden in den Bereichen: Strom sparen, Mobilität umweltverträglich gestalten, Erneuerbare Energien verstärkt einsetzen und Gebäude sanieren und energieeffizient bauen.

Es soll eine lokale Energiewende in Großkrotzenburg eingeleitet werden. Die lokale Energiewende verfolgt die Idee, die Energieversorgung einer Gemeinde oder Region in den Bereichen Wärme, Strom und Verkehr von fossiler Energie möglichst unabhängig zu machen und den Bedarf weitgehend aus erneuerbaren Quellen im Gebiet zu decken. Dazu gehört z.B. sukzessive Umstellung des Gemeindefuhrparks auf Elektrofahrzeuge, Einsatz von energieeffizienten Geräten, thermische Sanierung gemeindeeigener Gebäude, Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens, effiziente Infrastruktur durch Energieraumplanung, weitere Stromtankstellen für E-Mobile und der Umbau zur Energieautarken Gemeinde zusammen mit den Gemeindewerken mittels Strom und Wärme aus Erneuerbaren Energien.

Krotzebojer Grüne Wahlprogramm

Krotzebojer Grüne.- Wer auf Erneuerbare Energien setzt, schafft langfristige, existenzielle Sicherheiten für zukünftige Generationen. Denn nur so kann der CO2-Ausstoß wirksam gesenkt und das Klima geschützt werden.

Zahlreiche Auszeichnungen belegen, dass Investitionen in Erneuerbare Energien gesellschaftlich honoriert werden und zu einem positiven Imagefaktor für Städte und Gemeinden führen. Gemeinden, die demonstrieren können, dass sie die globalen Energieprobleme vor Ort gelöst haben, wecken das Interesse der Öffentlichkeit.

Wind-, Sonnen- und Bioenergie werden immer verfügbar sein, während fossile Ressourcen knapper und damit teurer werden. Langfristig sind Investitionen in Erneuerbare Energien auch wirtschaftlich lohnend, da die Kosten für die Energieerzeugung mit Photovoltaik- und Windenergieanlagen immer weiter sinken und im Gegenzug die Energieerzeugung mittels konventionellen Anlagen immer weiter steigen wird. Die Technologien sind vorhanden, um mit Erneuerbaren Energien den heutigen und zukünftigen Bedarf zu decken.

Ein geeignetes energetisches Gesamtkonzept und ein überwiegend autarkes Versorgungsnetz versetzen die angeschlossenen Endverbraucher einer Region in die Lage, sich von der Preisspirale fossiler Brennstoffe und Abhängigkeiten von übermächtigen Energieversorgern zu lösen. Dies zeigt, dass die Erneuerbaren Energien die Bildung völlig neuer regionaler Wertschöpfungskreisläufe ermöglichen. Hier sehen wir die Chance für die Gemeindewerke für eine energieautarke Gemeinde zu sorgen und zusätzlich ihre Marktposition zu verbessern.

Strom aus Erneuerbaren Energien erhält eine gesetzlich festgelegte Vergütung und sichert Anlagenbetreibern langfristig Einnahmen. Auch wenn nicht die Gemeinde selbst die Wind- oder Solarparks betreibt, so zieht sie dennoch einen Nutzen aus Gewerbesteuereinnahmen und möglicherweise auch Pachtzahlungen des Anlagenbetreibers.

Jedes Erneuerbare-Energien-Projekt bringt Investitionen in die Region. Durch die Planung, den Bau und die Wartung von Anlagen werden bestehende Arbeitsplätze in örtlichen Unternehmen gesichert und neue Jobs geschaffen.

Auf allen gemeindeeigenen Gebäuden werden Photovoltaikanlagen angebracht. Die Gemeindewerke fördern den Bau von privaten Photovoltaikanlagen auf Hausdächern in Großkrotzenburg mit einem einmaligen Zuschuss. Bei größeren Dachflächen wird die Gemeindewerke den Eigentümern ein Angebot zur Anmietung der Dachflächen unterbreiten um selbst Photovoltaikanlagen zu errichten. Eine weitere Möglichkeit ist das Pachtmodell wie es z.B. von Rodgau Energie angeboten wird. Bei diesem Modell pachtet der Hausbesitzer eine PV-Anlage vom Energieversorger nutzt den selbst erzeugten Strom spart Geld und nützt der Umwelt. Solch ein Modell kann auch von den Gemeindewerken angeboten werden.

Zusätzlich werden sich die Gemeindewerke an großen PVFreiflächenanlagen und Windparks beteiligen. Die Fernwärmeerzeugung soll mittelfristig durch eine zu erbauende Biomasseanlage sichergestellt werden.

Krotzebojer Grüne Wahlprogramm

Krotzebojer Grüne.- Wir setzen uns dafür ein, dass die Streuobstwiesen erhalten und ausgebaut werden.

Auch wenn der Landschaftsplan der Gemeinde Großkrotzenburg vor über 10 Jahren erstellt wurde, lohnt es sich immer wieder einen Blick in die Unterlagen zu werfen.
Auf Seite 41 kann folgendes nachgelesen werden:

Von besonderer Bedeutung sind jedoch auch die vorhandenen Streuobstbestände, Obstbaumreihen, Gehölzzüge, Brach- und Wiesenflächen, die überwiegend in enger Verzahnung auftreten und, neben den dort lebenden Vogelarten, vor allem dem Steinkauz, Spechten und zeitweise des Wendehalses, auch für gefährdete Säugetiere wie Igel und Siebenschläfer Lebensraum darstellen. Gerade den vielfältigen Landschaftsbereichen westlich und nordöstlich der Ortslage kommt damit eine hohe Bedeutung für den Naturschutz zu; sie sollten damit weitgehend erhalten bleiben.

Wir Grüne gehen darüber hinaus und wollen nicht nur den Erhalt, sondern den Ausbau. Neben der Ernte bieten die Obstbestände auch eine soziale Komponente. Denn es ist ein jährliches Ereignis, wenn bei unserem Obst und Gartenbau Verein das Keltern stattfindet. Und da wir bei uns nicht nur Apfelbaumbestände haben, sondern die breite Palette an Obst vorzufinden ist, wünschen wir uns, dass mit Ende des Deutschen Branntweinmonopols 2017 das Abfindungsbrennen und Stoffbesitzerbrennen auch bei uns stattfinden kann!
Dies käme dem Erhalt der Streuobstbestände zugute und bietet die Möglichkeit zum Betrieb eines Gewerbes und Beschäftigung.