29. Kabarett der Spitzenklasse in Hainburg

Krotzebojer Grüne.- Im Rahmen unserer interkommunalen Zusammenarbeit machen wir gerne auf die Kabarett-Veranstaltung am 10.11.2018 um 20:00 Uhr der Grünen aus Hainburg, in der Kreuzburghalle aufmerksam:

Deutschland ist in Aufruhr – jeden Morgen dieselbe Frage: Worüber regen wir uns heute auf? Und: Womit beginnen wir? Flüchtlinge oder Aldi-Toast? Politiker oder öffentliche Verkehrsmittel? Die Zeitung selbst? Oder über dieses Internet? Wer jagt uns mehr Angst ein: Die Mehrwertsteuer oder doch die Ehefrau? Und jeden Abend dieselbe Sorge: Sind beide morgen noch da?

Wir wachen schweißgebadet auf und schlafen aufgebracht ein. Wenn überhaupt. Wir fühlen uns bedroht wie selten zuvor: Ein Schreck jagt den nächsten und keiner lässt nach. Finanzkrise, Klimawandel, Zuwanderung: Allüberall sind die Bürger besorgt. Das Wetter wird immer schlechter und das Leben immer teurer. Das Abendland geht unter und die SPD gleich mit.

Die öffentliche Panik ist groß – und wächst stetig. Angeblich ernähren wir uns falsch, werden aber auch immer älter. Angeblich werden wir immer älter, aber sterben auch aus. Angeblich sterben wir aus – aber wir sollen trotzdem vorher noch die Umwelt retten. Kein Wunder: Es ist uns alles zu viel.

Viele Menschen sind von den zahlreichen Panikangeboten überfordert. Lutz von Rosenberg Lipinsky aber kann helfen: Er ist „Deutschlands lustigster Seelsorger“. Er spricht uns Mut zu und gibt uns Halt. Er stellt die Politik zur Rede und deren Polemik bloß, die uns trostlos in Schrecken versetzen will. Denn Angst ist kein Zustand – es ist eine Methode.

Samstag 10.11.2018 um 20:00 Uhr Kreuzburghalle/Kleinkrotzenburg

Karten im Vorverkauf  15.- € bei Bücherstube Klinger (OT-Hainstadt), Buchhandlung VielSeitig (OT Kleinkrotzenburg),  Michael Ruf, Großkrotzenburg oder an der Abendkasse für 18.- € zu bekommen.

Großkrotzenburgs „Neue Mitte“ gestalten

Was wünschen sich die Großkrotzenburger Bürger und Bürgerinnen für die Neue Ortsmitte? Unter diesem Aspekt stand die Informationsveranstaltung der Krotzebojer Grünen und der FDP zum Thema „Konzept für die Neue Mitte“, zu der sich trotz schönsten Sommerwetters rund 50 Besucher im Bürgerhaus eingefunden hatten.

Christoph Zeller (FDP) stellte anhand einer Karte das Gebiet „Neue Mitte“ vor und erläuterte die zu den einzelnen vorhandenen Gebäuden erstellten Entwicklungsblätter mit bisheriger Nutzung und Entwicklungsziel. Als Beispiel für eine im Gemeindeeigentum befindliche Immobilie führte er das Feuerwehrgerätehaus an. Eine vom TÜV festgestellte notwendige Erweiterung auf dem vorhandenen Gelände sei nicht möglich und könnte nur durch eine Umsiedlung des Gebäudes umgesetzt werden. Die dadurch im Kernbereich der neuen Ortsmitte freiwerdende Fläche könnte anderweitig bebaut werden. Das gleiche gelte für eine Umsiedlung des Bauhofes sowie möglicherweise auch des ASB. Ein weiteres Beispiel sei das Bürgerhaus, das an einem Sanierungsstau leide. Notwendige Instandsetzungsmaßnahmen und Umrüstungen seien über Jahrzehnte von der Gemeinde nicht durchgeführt worden. Angesichts leerer Kassen und hoher Schulden seien diese Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu stemmen. Ein erschwerender Punkt sei, dass viele gemeindeeigene Gebäude mit hohen Restbuchwerten in der Bilanz der Gemeinde geführt werden. Daniel Protzmann erläuterte, jetzt rächten sich die vom damaligen Bürgermeister Engel bei der Aufstellung der Eröffnungsbilanz angesetzten unrealistisch langen Abschreibungslaufzeiten für gemeindeeigene Gebäude, die den Haushalt mit geringen Abschreibungssätzen über Jahre hinweg „schöngerechnet“ haben. Bei einem Abriss oder Verkauf unterhalb des Restbuchwertes der Objekte müssten diese Beträge letztlich aus dem Haushalt gegenfinanziert, d.h. durch Einnahmen ausgeglichen werden.

Auf Fragen aus dem Publikum, ob und in welchem Umfang man z.B. das Bürgerhaus noch benötige und was auf einem freiwerdenden Feuerwehr-Bauhofgelände errichtet werden sollte, stellten die beiden Fraktionsvorsitzenden Michael Ruf (Krotzebojer Grüne) und Daniel Protzmann (FDP) klar, dass es zunächst nicht darum gehe, was mit den vorhandenen Gebäuden im einzelnen geschehen werde. Vielmehr sollen Entwicklungsziele für den Bereich „Neue Mitte“ erstellt werden. Was braucht Großkrotzenburg an gemeindlichen und öffentlichen Einrichtungen und wo im Ortsgebiet müssen diese angesiedelt sein? Erst im zweiten Schritt sind dann die erarbeiteten Ziele von einem Planungsbüro umzusetzen. Dabei dürfe es keine „Denkverbote“ geben. Das Publikum gab in der Diskussion viele Anregungen, so z.B. die Einplanung von Begegnungsmöglichkeiten und die Umlegung der eher wenig genutzten Grünfläche entlang der Taunusstraße in die neue Ortsmitte, wobei die bisherige Fläche für Bebauungszwecke vorzusehen sei. Bei der Planung solle auch eine Anbindung der Taunusstraßenunterführung an die neue Ortsmitte berücksichtigt werden. Insgesamt solle es Ziel sein, die Attraktivität Großkrotzenburgs zu steigern.

Zum Abschluss der Veranstaltung wiesen Michael Ruf und Daniel Protzmann darauf hin, dass die erstellten Entwicklungsblätter auf den jeweiligen Webseiten der beiden Parteien eingestellt würden und es allen Bürgerinnen und Bürgern offen stehe, Entwicklungsziele, Wünsche und Anregungen zu formulieren und mitzuteilen. Der Planungsprozess solle im Dialog mit den Bürgern erfolgen und weitere Veranstaltungen im Rahmen dieses Entwicklungskonzeptes sind vorgesehen.

Die betroffenen Objekte im Bereich „Neue Mitte“

Mittlerweile sind 6 Jahre vergangen seit „Fukushima“. Ein Wort, welches Sinnbild für eine Katastrophe wurde, eine Katastrophe die vielen Menschen bewusst gemacht hat, dass Atomkraft niemals hundertprozentig sicher sein kann. Auch wenn uns die Betreiberfirmen gerne genau das weismachen wollen….

Heute haben wir uns hier versammelt um zu erinnern. Um zu erinnern an alle Menschen und alle Lebewesen, die am 11 März 2011 ihr Leben verloren haben während oder in der Folge der 3fach Katastrophe. Wir sind heute hier um zu mahnen: Zu mahnen, damit so etwas nie wieder geschieht.
Naturkatastrophen lassen sich nicht verhindern.
Aber Atomkatastrophen ließen sich verhindern, wenn diejenigen, die Einfluss darauf haben endlich bereit wären auszusteigen aus diesem unberechenbaren Geschäft.
Nach wie vor halten die großen Energieriesen an der Atomkraft fest und das überall auf der Welt. Sie haben die schrecklichen Bilder und Schicksale aus den Katastrophengebieten schnell vergessen, verdrängt oder schlichtweg abgetan.
Auch die Politik in Deutschland spricht nicht gerne über das Thema. 2022 soll das letzte Atomkraftwerk in Deutschland vom Netz gehen und es wird hoffentlich keinen Ausstieg vom Ausstieg mehr geben. Denn jeder Tag mit den Kraftwerken birgt neue Risiken für Mensch und Umwelt. Ganz aktuell ist ein Deal zustande gekommen, dass der Bund für einen zweistelligen Milliarden-Betrag den Atommüll der vier großen Energiekonzerne an sich nimmt – ohne, bekanntermaßen, eine Endlagerstätte zu haben.

An dieser Stelle möchte ich wieder auf Fukushima zu sprechen kommen. Vielen von uns werden die Bilder aus den Nachrichten und den Sondersendungen noch sehr präsent sein, doch ich möchte noch einmal auf die Chronik der ersten Tage eingehen:
Am 11 März 2011 verursachte ein durch ein Erdbeben ausgelöster Tsunami den Ausfall der Kühlungsanlage des Atomkraftwerkes Fukushima. Auch die Notstromaggregate versagten und was folgte war – fortschreitend und unvermeidlich – die Kernschmelze in drei Reaktorblöcken.
Am nächsten Tag neue Hiobsbotschaften: Eine Wasserstoffexplosion im Block 1. Die Aufnahmen in Dauerschleife auf allen Kanälen.
Die Strahlung entweicht und eine Evakuierungszone wird eingerichtet, die zunächst 20km beträgt. Uns allen ist bewusst, dass Strahlung nicht an von Menschen gezogenen Grenzen Halt macht.
Schon Tschernobyl hat uns gelehrt, wie sich die Geschehnisse, die so weit weg erscheinen, auf unser tägliches Leben auswirken…..

Auch 6 Jahre später gibt es noch abgeriegelte Bereiche, doch der Mensch versucht Gebiete wieder zurückzugewinnen, die mittlerweile die Natur für sich reklamiert hat.
So leben unzählige Wildschweine in den verlassenen Städten und Ortschaften in den Evakuierungszonen. Jäger versuchen der Lage Herr zu werden, um wieder einen Lebensraum für die Menschen herzustellen, die damals ihre Heimat verlassen mussten. Es ist übrigens der Wunsch der Regierung, dass die Menschen zurückkehren, da der Betreiber Tepco dadurch hohe Entschädigungen für die Betroffenen vermeidet (tagesschau).

Dass diese Katastrophe noch lange nicht ausgestanden ist zeigen auch die erschreckenden Nachrichten vom Februar 2017: Die neuesten Messungen haben an einigen Stellen eine Strahlung von 530 Sievert pro Stunde ergeben. Zum Vergleich: Der bislang höchste Wert wurde 2012 gemessen und betrug damals 73 Sievert pro Stunde!
Mittels eines Kameraroboters will der Betreiber auch geschmolzenen Brennstoff gefunden haben – Ein wichtiger Schritt zum Rückbau. Aber: Ein Rückbau wird mindestens 30 – 40 Jahre lang dauern.

Eine erschreckend lange Zeit und erschreckend wenig wissen die ArbeiterInnen, die BewohnerInnen und der Betreiber über die weiteren Folgen und erforderlichen Maßnahmen. Bei solchen Katastrophen gibt es keine Blaupausen, keinen Handlungsplan und dementsprechend sind schon viele Maßnahmen und Versuche gescheitert die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Fukushima geht uns alle an! Fukushima lässt sich nicht totschweigen, nicht verdrängen und es wäre ein Hohn dies tun zu wollen. „Gras über die Sache wachsen lassen“?
Sicher nicht – Wir sind es den Menschen schuldig, die auch 6 Jahre später noch mit großem Leid und großer Unsicherheit konfrontiert sind. Wir sind es ihnen schuldig zusammen zu stehen und deutlich zu sagen: Atomkraft – Nein Danke!
Wieso sollten wir uns unberechenbaren Gefahren freiwillig aussetzen wollen, wenn es doch so viele Möglichkeiten der alternativen Energiegewinnung gibt?
Jeder einzelne Mensch kann dazu beitragen, dass er insgesamt weniger Energie verbraucht, aber auch ein Zeichen, wie hier heute Abend, sagt doch:
Nicht mit uns! Weg mit den Atomkraftwerken in Deutschland, in Europa und in der ganzen Welt.
Wir mahnen: Vergesst niemals die Schicksale der Menschen in Fukushima, in Tschernobyl und überall wo durch Atomkraft großes Leid angerichtet wurde.

Ich bitte Euch und Sie alle für einen Moment innezuhalten im Gedenken an die Hunderttausende Menschen, die während der Katastrophe ihr Leben verloren haben, erkrankt sind oder an den Folgen verstorben sind und an jene, die auch nach 6 Jahren einer ungewissen Zukunft entgegen sehen. Wir werden sie nicht vergessen.
Vielen Dank.

Sophia Hein
Gemeinderätin
Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Kahl am Main

Krotzebojer Grüne.- Wir laden mit den Kahler Grünen zur 6ten Mahnwache anlässlich der furchtbaren Atom-Katastrophe von 2011 in Fukushima nach Kahl am Main ein. Die Mahnwache findet am Samstag den 11. März 2017 um 18.00 Uhr auf dem Villefontainer-Platz (Wasserturm) in Kahl statt. Schon im Normalbetrieb geben Atomkraftwerke radioaktive Stoffe an die Umwelt ab. Die von ihnen ausgehende Strahlung ist schon in geringen Dosen gesundheitsschädlich. Die Krebsrate bei Kindern ist im Umkreis von Atomkraftwerken deutlich erhöht. Die sichere Verwahrung von Atommüll für Hunderttausende von Jahren ist weltweit völlig ungelöst. Niemand weiß, was mit dem hochgiftigen Hinterlassenschaften passieren soll. Die sogenannte „Wiederaufarbeitung“ abgebrannter Brennelemente vergrößert den strahlenden Müllberg zusätzlich. Die Atomkraft ist eine Hochrisiko-Technologie, die letztlich nicht beherrschbar ist. Außerdem gibt es weltweit kein einziges betriebsbereites Endlager für hoch radioaktive, Jahrtausende lang strahlende Abfälle. Wir fordern sofortige Abschaltung aller AKWs in Deutschland und Verhandlungen über die Abschaltung der alten Atommeiler in Frankreich und Belgien sowie keinen Zubau in Europa.

Krotzebojer Grüne.- Politische Entscheidungen leuchten den Bürgerinnen und Bürgern nicht immer ein. Häufig wird im kleinen Kreis diskutiert, in Frage gestellt und interpretiert. Die Krotzebojer Grüne laden nun interessierte Einwohnerinnen und Einwohner zu einem offenen Gedankenaustausch ein. Einmal im Quartal findet künftig ein öffentlicher Stammtisch statt. Hier ist die Gelegenheit, die örtlichen Angelegenheiten zu besprechen, Hintergrundinformationen zu bekommen, Ideen einzubringen, Wünsche vorzutragen und auch Kritik zu üben. Möglichst viele Menschen sollen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden, wünschen sich die Grünen-Politiker. Der erste Stammtisch findet am Mittwoch, 15. Februar, um 20 Uhr im Restaurant „Da Ettore“, Oberhaagstraße 8, statt. Alle interessierten Ortsbürger sind herzlich eingeladen.

Krotzebojer Grüne.- Was sich anhört wie ein dreifach donnerndes Krotzebosch Helau hat in diesem Fall einen ernsten Hintergrund. Wir sagen Danke allen Teilnehmern, die am internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember), gemeinsam ein Zeichen gegen Rechts und für Menschenrechte gesetzt haben. Danke den Initiatoren, unterstützt durch Materialien von Amnesty International, die die Veranstaltung kurzfristig organisiert und publik gemacht haben. Ein weiterer Dank gilt dem Wirt des Bürgerhaus Restaurants Midas, Herrn Prskalo, der mit seinem Team heiße Getränken an die Teilnehmer verteilt hat und ihnen so das in der Kälte Stehen erwärmt und versüßt hat.

Die Idee zu einer Mahnwache entstand bei den Initiatoren durch eine Kurzmitteilung im Freitag Aktuell, die zu einer Gründungsveranstaltung der AfD in Großkrotzenburg einlud. Dass diese Gründung ausgerechnet am internationalen Tag der Menschenrechte stattfinden sollte, bestärkte die Initiatoren in ihrem Bestreben eine Protestaktion durchzuführen. Man kann zwar die Gründung eines Partei-Ortsvereins nicht verbieten, aber man kann den Teilnehmern zeigen, dass dies nicht von allen Großkrotzenburgern erwünscht ist und dass man bereit ist dafür aufzustehen. Aufzustehen ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen. Ca. 200 Bürger trafen sich in guter Stimmung und bei Kerzenschein zu einer stillen, friedlichen Kundgebung für Menschenrechte und gegen Rechts vor dem Bürgerhaus, um den Parteigründern zu zeigen, dass man deren Meinung nicht teilt.

Die Freude war um so größer, als festgestellt wurde, dass ein Treffen der Parteigründer im Restaurant Midas nicht möglich war, da das Restaurant aufgrund einer technischen Störung kurzfristig geschlossen werden musste. Viele fühlten sich an die Demos von 1993 erinnert, als viele Großkrotzenburger friedlich und mit Blasmusik vor dem damaligen „Gasthaus zum Schlüssel“ demonstrierten und so die Treffen der Republikaner in Großkrotzenburg verhinderten.

Hallo liebe Highländer/innen und Krotzebojer

Highland Games Report 2015

Krotzebojer Grüne.- Es ist nun „etwas“ Zeit ins Land gegangen, seit diesem gelungenen Kerbwochenende, dass am Sonntag mit den diesjährigen 20. Highland Games ihren Abschluss fand.
Zeit, sich zu erholen, Zeit, das Ganze sacken zu lassen und Zeit, einmal mit etwas Abstand zu resümieren, wie sie denn waren, diese Jubiläums-Hochlandspiele auf der Kerbwiese am Bürgerhaus.
Ein großer Erfolg möchte man meinen, wie das Beweisfoto belegt. Aber wir wollen dem Ganzen nicht vorgreifen. Voller Eifer haben an diesem traditionsreichem Spektakel wieder neun Mannschaften oder besser gesagt Clans beteiligt, darunter viele Altbekannte aber auch zwei Neue.

Hier die Übersicht:

  1. Krotzebojer Bravehearts
  2. Highländern Falken
  3. McGreens – Alte Herren
  4. Schoppendales
  5. V8 Schottenrocker
  6. Frazer of Lovat
  7. McSweets
  8. McGreens – Youngsters
  9. McRainbow Unicorns

Es hat schon damit begonnen, dass das Wetter nicht einhielt, was der Wetterbericht versprochen hat. Doch der graue Wolkenteppich und der stete Nieselregen konnte unseren tapferen Wochenend-Schotten und ebenso den vielen Zuschauern nicht die Motivation rauben.
Musikalisch wieder begleitet von den „Men in Kilts“ und kulinarisch versorgt mit ausreichend Guinness, stimmte dann auch der traditionelle Rahmen um die Teilnehmer wie die Zuschauer über den Ortswechsel hinweg zu trösten, den die Highlandgames dieses Jahr erfahren haben. Dass dies nicht die einzige Änderung war, hat dann auch der versierte Kenner im Laufe des Nachmittags bei den Wettkämpfen gemerkt. Denn während die meisten Disziplinen, wie Tauziehen, Baumstamm werfen, Mauerkampf, Heißer Reifen und das allseits beliebte Wettsaufen, noch aus den Vorjahren bekannt waren, gesellte sich als neue Disziplin der Steinzielwurf hinzu.
Dieser hat den Steinweitwurf abgelöst, um zusammen mit einigen anderen kleinen Änderungen den Schwerpunkt etwas weg von der reinen Stärke hin zu mehr Geschicklichkeit zu verschieben. Unsere Hochländerinnen hatten so die Möglichkeit unseren vor Kraft strotzenden Herren etwas mehr entgegen zu setzen und konnten dies auch mehrmals beweisen.

Werter Leser, wir werden hier im Weiteren davon Abstand nehmen, Ihnen, die vielen spannenden und auch überraschenden Auseinandersetzungen detailliert zu beschreiben, da dies eindeutig zu weit führen würden. Lassen Sie sich jedoch gesagt sein, dass sie ungemein unterhaltsam und mitreißend waren und wir empfehlen Ihnen dringend den Besuch im nächsten Jahr um diese Erfahrung selbst zu machen.

Schlussendlich standen die Gewinner des Tages fest.

Platz 1. V8 Schottenrocker

Platz 2. Krotzebojer Bravehearts

Platz 3. Mc Greens – Alte Herren

Diese durften sich auf verlockende Preise hier aus unserem Ort freuen. Denn die ersten drei Plätze konnten nach diesem anstrengenden Sieg mit herzhaften Leckereien von der Metzgerei Werkmann und edlem Destillat vom Äppelsche wieder zu Kräften kommen.

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns natürlich bei unseren fleißigen Helfern, ohne die die Umsetzung nicht möglich gewesen wäre. In vorderster Front unser erfahrener Statistiker Andreas Peschel, der unterstützt wurde von Maja und Maren, die unermüdlich Zeiten gestoppt und Weiten gemessen haben und zu guter Letzt danken wir auch Johannes Rubach, der kurzfristig als Kommentator eingesprungen ist und uns wortgewandt durch das Programm geführt hat.

In diesem Sinne bedankt sich das Highland Games-Komitee auch bei allen, die dieses Jahr mit dabei waren und mit uns Spaß hatten und freuen uns auf das nächste Jahr, wenn wieder Groß und Klein, Highländern und Zaungast mit uns die Krotzebojer Highland Games bestreiten.

Der Bundestagsabgeordnete Uwe Kekeritz in Kahl

Der Aischgründer Karpfen, die Nürnberger Rostbratwurst und der Frankenwein sind in Gefahr… … denn mit TTIP und CETA könnten sie künftig auch aus den USA oder sonst woher kommen.


Krotzebojer Grüne.- TTIP und CETA sind die Freihandelsabkommen, die derzeit zwischen der EU und den USA bzw. zwischen der EU und Kanada hinter verschlossenen Türen verhandelt werden.
Nicht nur regionale Spezialitäten sind in Gefahr, sondern auch kommunale Krankenhäuser, Sparkassen oder die Vergabe öffentlicher Aufträge. Denn es drohen Klagen internationaler Konzerne gegen Kommunen und Landkreisen vor privaten Schiedsgerichten. TTIP und CETA wollen mit diesen Investor-Staat-Schiedsverfahren ein Sonderrecht schaffen, das nur Konzernen offen steht nicht aber einfachen BürgerInnen, lokalen Unternehmen und Vereinen.
Schon öfter wurden solche Schiedsgerichte angerufen, um gegen kommunale Entscheidungen vorzugehen. Dies betrifft vor allem Umweltauflagen, Konzessionsbedingungen oder verweigerte Betriebsbedingungen.

„Das Freihandelsabkommen TTIP bedroht unseren demokratischen Rechtsstaat sowie unsere hohen Sozial- und Umweltstandards. Deshalb muss unser Protest dagegen noch lauter werden“, sagt der MdB Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik des Bündnis 90/ Die Grünen und Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Welche Auswirkungen haben diese Freihandelsabkommen auf die Kommunen und auf jeden einzelnen Bürger?
Welche Macht haben die sogenannten „Schiedsgerichte“ in diesen Abkommen?
Wie können die Kommunen ihre Versorgungseinrichtungen (z.B. Trinkwasserversorgung) vor „feindlichen Übernahmen“ schützen?
Was können wir als BürgerInnen tun?
Dies sind sicher nur einige Fragen, die an diesem Abend im Mittelpunkt der Diskussion stehen werden.

Die Krotzebojer Grünen freuen sich, dass es den Kahler Grünen gelungen ist einen Experten und Insider zu einem Informationsabend über das geplante EU-USA-Freihandelsabkommen in Kahl gewinnen zu können, und zwar am Freitag vor Pfingsten:

22. Mai 2015, 20.00 Uhr, im kleinen Saal der Festhalle Kahl

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen! Wir freuen uns auf Ihre Fragen, Beiträge und Ihr Interesse